Dies ist eine fortschreitende neurodegenreative Erkrankung, bei der die im Mittelhirn liegenden Zellen der substantia nigra zugrunde gehen. Dadurch erhält das Gehirn immer weniger von dem notwendigen Hormon Dopamin, das zuständig ist für die Bewegung aber auch Glückshormon genannt wird. So „frieren“ die Betroffenen immer mehr ein, alle Bewegungen, auch die Mimik des Gesichts werden langssamer, die Patienten fühlen sich schwer, langsam und unbeweglich. Die Schrift wird kleiner bis zur Unlesbarkeit, das Lachen ist bei der steifen Gesichtsmuskulatur nicht mehr zu erkennen. Dadurch entsteht der Eindruck, dienPatienten seien mürrisch, was gar nicht der Fall ist. Wenn ein Patient diese Diagnose erhält, fühlt er/sie sich schnell ausgeschlossen aus der Gesellschaft. Man kann ja ansozialen Aktivitäten bald nicht mehr teilnehmen, so denken viele und ziehen sich zurück, vermeiden, sich zu „outen“, über ihre Krankheit zu sprechen.

Ich empfehle jedem, der irgendwelche Bewegungsstörungen bemerkt, frühzeitig zum Arzt zu gehen und bitte fragen Sie, ob eine Parkinsonerkranku g hinter den Beschwerden stecken könnte. Es gibt spezielle Untersuchungen, um die Diagnose auszuschließen oder zu erhärten. Je früher ein Morbus Parkinson erkannt und therapiert wird, dest länger kann man dem Fortschreiten der Symptome trotzen. Es gibt schulmedizinische Behandlungsmöglichkeiten wie Medikamente, spezielle Krankengymnastik, Ergotherapie, Logopädie.

Es gibt seit etwa einem Jahr hier in unserer Region einen speziell auf Morbus Parkinson angestimmten Rehasport. Diesen habe ich zusammen mit dem Turnverein Nöttinen, Frau Anna Krüger (your sports) und Frau Modesta Kriebel ins Leben gerufen und strukturiert. In Nöttingen gibt es schon zwei Gruppen, ab April wird es zwei weitere Gruppen in Langenbrand geben. Unser ParKur -wie unser spezieller Parkinson-Rehasport heißt, bedeutet, Bewegung, Spiele, Spaß haben und die Krankheit im Zaum zu halten.

Weitere Aktivitäten als Pilotprojekte initiiert von mir mit Unterstützung meiner Arbeitsgruppe und den Selbsthilfegruppen sind noch für 2020 in Planung. Eine spezielle Akupunkturbehandlung wurde von mir gefunden und mit mehreren wissenschaftlichen Studien belegt. Diese sind weltweit bekannt und mit mehreren Preisen von der DÄGFA ausgezeichnet. Meine Bitte an alle Parkinsonpatienten: Geben Sie nicht auf, seien Sie aktiv!

Studie: Therapie des Morbus Parkinson mit Schädelakupunktur
Studie: Mit Sport und Akupunktur mehr Lebensqualität für Parkinsonpatienten

Bei einem Schlaganfall gehen einzelne Areale kaputt dadurch, dass sie „schlag“artig nicht mehr durchblutet werden. Die zugehörigen Bereiche im Körper sind in der Bewegung eingeschränkt oder gelähmt. In der Kalinin wied möglichst schnell ( am besten in einer stroke unit= Spezialabteilung) die Durchblutung wieder hergestellt und anschließend mit intensiver Bewegungstherapie die betroffenen Regionen behandelt.
Mit der speziellen Schädelakupunktur nach Yamamotoo (YNSA) kann ich mit den Nadeln bestimmte Regionen gezielt ansprechen. Die Beweglichkeit wird besser.
Der Erfolg ist abhängig von der Schwere der Erkrankung und der Dauer zwischen deren Beginn und dem Start der Akupunktur.

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Unerfüllter Kinderwunsch und Hyperprolactinämie: bei Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch wird im Blut häufig zu viel von dem Hormon Prolactin gefunden. Durch regelmäßige Akupunktur kann das Prolactin gesenkt werden und eine Schwangerschaft eintreten.

In einer 2-jährigen Praxisstudie mit einem follow up nach einem weiteren Jahr wurde zum ersten Mal gezeigt, dass die Wirkung der Akupunktur eines einzigen Punktes im Bereich der Schädelakupunktur nach Yamamoto direkt laborchemisch messbar ist. Das Ergebnis der Studie an 30 Frauen war, dass die Akupunkturbehandlung genauso wirksam ist wie die medikamentöse Therapie mit Bromocriptin. Der Vorteil bei der Akupunkturbehandlung besteht in weitgehendem Fehlen von Nebenwirkungen.

Fazit: Akupunktur des ZS-Punktes auf der Yang-Seite des Schädels senkt erhöhte Prolaktinwerte genauso effektiv wie eine medikamentöse Behandlung.

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Bei dem schmerzhaften PMS (Praemenstruelles Syndrom) bei Wechseljahresbeschwerden und bei Regelstörungen ( verschobene, zu starke oder zu schwache Blutung) liegt eine Störung der Bildung weiblicher Hormone zugrunde.
Ich konnte 2013 durch Laboruntersuchungen nachweisen, dass die Hormone mit der Akupunktur beeinflusst werden genauso wie mit Medikamenten.
Dies gilt auch bei Erkrankungen der Schilddrüse.

Das "Ausbrennen" ist eine häufige Problematik unserer Zeit. Wir haben viele Möglichkeiten, wollen uns beweisen in Beruf und Gesellschaft, brennen sprichwörtlich an allen Enden und merken erst, wenn es zu spät ist, dass wir ausgebrannt sind. Meist sind es junge, erfolgreiche Menschen, die sich im höchsten Grad engagieren, denen dies geschieht.

Die Symptome sind zunächst Unausgeglichen sein, Müdigkeit, die mit Kaffee oder Energetica weggespült wird, in Folge dessen Schlafstörungen bis hin zu schwerer Depression, Rückzug, Angst. Selbstverständlich ist hier zunächst eine fachärztliche und oder fachpsychologische Behandlung notwendig.

Parallel kann aber eine naturheilkundliche Therapie die Heilung unterstützen und beschleunigen. Der Mangel an Vitamin D, C, Vitaminen der B-Reihe (insbesondere B5) und Magnesium sowie Spurenelementen und Eiweiß kann durch Infusionen, Injektionen und ausgewählten Nahrungsergänzungsmitteln behoben werden. Natürlich muss dies individuell getestet und zusammengestellt werden. Entspannungsübungen über Biofeedback mit verschiedenen Methoden helfen, um zur Ruhe zu kommen. Mehr lesen...

„Wer heute keine Zeit für seine Gesundheit hat, wird später viel Zeit für seine Krankheiten brauchen.“ (Sebastian Kneipp)

Diese sind ein Ausdruck unserer hektischen Gegenwart, die geprägt ist durch Eile, Information und Kommunikationstechnologie
Hier empfehle ich neben einer tryptophanreichen Ernährung die Akupunktur an der ebenfalls von mir entdeckten Schlafzone und die gründliche Untersuchung des Energiezustandes mit der japanischen Halsdiagnostik und der chinesischen Zungendiagnostik. Daneben sind Psychohygiene durch ärztliches Gespräch und verschiedene Entspannungstechniken hilfreich.

Bei auffallend vielen Patienten mit Schlafstörungen kam es durch Nadelung einer bisher unbekannten Zone, die jeweils auch als tastbare Verquellung lateral der von Yamamoto beschriebenen Gehirnpunkte zu lokalisieren ist, zu schneller Ermüdung. Die meisten Patienten fielen schon während der Akupunktur in einen leichten Schlaf. Die Verbesserung des Nachtschlafs trat nach drei bis fünf Sitzungen ein und hielt über einen Beobachtungszeitraum von zwölf Monaten an. Anhand von kurzen Fallberichten über die Erfahrungen von zehn Patienten soll diese neue Zone vorgestellt werden.

Ergebnis
Alle Patienten berichteten, dass kurz nach der Platzierung der Nadel „etwas passiere”. Entweder trat vom Hinterkopf her das Gefühl auf, „wie wenn man einen Rollladen nach vorne herunterlässt“, oder „wie wenn man eine Baseballmütze von hinten über die Augen gestülpt bekommt”. Ein Patient berichtete, dass die Augen nicht offen gehalten werden konnten.
Auffallend ist, dass alle Patienten während der halben Stunde in einen leichten Schlaf fielen, manche sogar zu träumen begannen.Die nächtliche Schlafstörung veränderte sich nach ein bis zwei Wochen.

Natürlich können nicht alle Schlafstörungen nur mit Akupunktur behandelt werden.